Moin moin,

heute gibt es selbst gemachten Nudelteig. Das geht unfassbar schnell und man braucht nur extrem wenig Zutaten. Solltet ihr keine Küchenmaschine haben ist es obendrein auch noch echt anstrengend. Mit dieser Motivationsstütze stürzen wir uns ins Abenteuer.
Zubereitung:
Teig 10 Minuten

Kneten:
weitere 10 Minuten
Für den Teig:
150g Mehl
50g Hartweizengrieß
2 Eier

Der Grundteig
Der Grundteig besteht aus gerade einmal drei Zutaten. Zuerst nehmt ihr das Mehl und siebt es. Anschließend wird das Mehl mit dem Grieß vermischt und ihr gebt die Eier dazu.
Und ja: Das war’s schon!
Weiter gehts.

Kneten & Ausrollen
Das einfachste ist wenn ihr jetzt eine Küchenmaschine habt. Dann könnt ihr das ganze einfach ca. 10 Minuten kneten lassen. Zwischendurch immer mal den Teig anfassen und fühlen, wie der Teig von seiner Beschaffenheit ist. Wenn der Teig zu feucht ist einfach noch etwas Mehl hinzugeben. Bei der Zugabe vom Mehl müsst ihr aber Vorsichtig agieren. Wird der Teig zu klumpig, dann kann das durch etwas Eiklar korrigiert werden (möglichst Vermeiden).
Wenn ihr den Teig mit der Hand knetete stehen euch 10 anstrengende Minuten bevor ;). Ihr müsst den Teig beim Kneten ständig „ziehen“. Haltet den Teig mit einem Daumenballen fest und nutzt die andere Hand um den Teig über die Arbeitsfläche zu ziehen (ich hoffe das ist halbwegs verständlich).

Im Anschluss verpackt den Nudelteig in Frischhaltefolie und lasst ihn für eine kurze Zeit, meist circa 30 Minuten, im Kühlschrank ruhen.

Der Teig ist jetzt fertig zum Ausrollen. Am besten geht das mit einer Nudelmaschine. Mit einem Nudelholz habe ich es bis jetzt noch nie geschafft den Teig so dünn auszurollen wie mit der Maschine.

Beachtet: Verschiedene Nudelsorten haben verschiedene Stärken des Teigs. Für Ravioli beispielsweise sollte der Teig etwas dicker sein, damit ihr die Taschen auch ordentlich verschließen könnt. Ich habe den Teig gestern dazu genutzt um mir Ravioli mit Frischkäse und Hirtenkäse Füllung zu machen und der Teig war so dünn ausgerollt, dass ich quasi keine Möglichkeit mehr hatte die Teigplatten zusammenzudrücken um sie zu schließen.

Verarbeiten
Mit dem fertigen Teig könnt ihr nun alles kreieren was das Nudelherz begehrt. Falls ihr keine Nudelmaschine habt hier noch ein paar Tipps:

  • Den flachen Teig aufrollen und an der kurzen Seite in dünne Streifen schneiden. So einfach erhaltet ihr Spagetti.
  • Die Nudelplatten können auch für Ravioli genutzt werden. Einfach mit einer beliebigen Füllung versehen und dann mit einer Gabel die Ränder festdrücken.
  • Fertige Nudeln lassen sich auch sehr gut trocknen. So kann man eine große Menge vorbereiten und für später aufbewahren. Dafür am besten das Salz bei der Zubereitung weglassen. Ich werde demnächst wohl auch einen Beitrag zum trocknen machen, da sich das ganze als recht trickreich entpuppt und ich dann schon einmal ein paar Fehler für euch machen kann 😉 Ich verlinke den Beitrag dann hier.

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